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HO - HOm -HOe - geplante Modelle

 

Zeichenerklärung

 

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Bauanleitungen und Ersatzteile

 

 

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Exclusives Handarbeitsmodell in Kleinserie mit Kunststoff-Gehäuse und Metallfahrwerk im Maßstab 1:87
für die Spurweiten HOe 9 mm und HOm 12 mm
Limitierte Auflage

 

 

Das Modell ist eine exakte und genau maßstäbliche Nachbildung in filigraner und hochdetaillierter Ausführung.
Es ist das erste HO-Modell des popuären Wismar-Busses mit dem 2,90 Meter breitem Wagenkasten bei einem Radstand von 3,50 Meter und einer Wagenkastenlänge von 10,10 Meter.
Beide Achsen des Wismar-Busses werden von einem Fünfpol-Motor mit schräg genutetem Anker und großer Schwungscheibe angetrieben.
Länge über Stoßbügel 116 mm, Achsstand 40 mm, Wagenkastenbreite 33,2 mm, Gewicht 91 gr.
Kleinster befahrbarer  Radius 180 mm;
Alle Anbauteile aus Messing. Nachbildung der Inneneinrichtung. Raum für einen Decoder ist vorhanden.

 

 

Detailgetreue Ausrüstung mit Zusatzlampen, Anhänger-Dreiecken, Außenspiegeln, Rücklichtern, Scheibenwischern, Rückstrahlern, Auspuff zum Dach u.v.m - entsprechend der auf Sylt gültigen Straßenbahn-Betriebsordung.

Das Modell ist als Fertigmodell in beige / blauer Lackierung mit silbernem Zierstreifen, dunkelsilbernem Dach und schwarzem Fahrwerk oder als Halbbausatz mit fertigem, unlackiertem Gehäuse und fahrfertig montiertem Antrieb lieferbar.
Das Fertigmodell ist vollständig ausgerüstet - es sind keine Kleinteile mehr zuzurüsten!
Die Modellausführung entspricht dem Stand des Vorbilds von 1964 bis zur Einstellung der SVG am 31.12.1970

 

 

Halbbausatz mit fertigem Gehäuse und fahrfertig montiertem Fahrwerk

 

 

 

 

 

 

 

Typ

Spurweite

Lackierung

Ausführung

Artikel Nr.

NEUHEIT 2009

 

 

 

HOe

HOm

T 22 Wismar-Bus Schweineschnäuzchen
SYLTER INSELBAHN SVG

1000 mm

 

Halbbausatz

1275/09

1275/12

Lieferbares Modell

 

 

 

 

 

 

T 22 Wismar-Bus Schweineschnäuzchen
SYLTER INSELBAHN SVG

1000 mm

beige/blau

Fertigmodell

1275/29

1275/22

Lieferbares Modell

 

 

 

 

 

 

Limitierte Modellreihe

 

 

 

 

 

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58 Triebwagen der besonderen Art sind in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in der Ostseestadt Wismar gebaut worden.
Personenverkehr auf den vielen Klein- und Schmalspurbahnen, die den Anschluß der Landbevölkerung an die Ballungsgebiete übernahmen, war schon vor 80 Jahren ein schwieriges und fast immer defizitäres Geschäft.
Die Lösung lag weder beim Dampflokomotivbetrieb noch bei den damals gerade aufkommenden großen und schweren Benzol- oder Dieseltriebwagen. Der ebenfalls neue Kraftomnibus war die vordergründige Lösung - aber eben für die Straße.
Das Landeskleinbahnamt der preußischen Provinz Hannover fand nach umfangreichen Gedanken die Lösung auf der Schiene und forderte unterstützt durch die Reichsbahndirektion Altona von der Industrie einen Leichttriebwagen, der preiswert in der Anschaffung war und zugleich durch niedrige Unterhalts- und Betriebskosten überzeugen mußte.
Und ohne zu wenden waren in beiden Richtungen gleich gute Fahreigenschaften gefordert. Der Innenraum sollte rund 35 bequeme Sitzplätze erhalten.

 

 

Ende 1931 präsentierte die Waggonfabrik Wismar ihre Lösung:
Den Triebwagen Typ Hannover - schnell bekannt als Schweineschnäuzchen.
Für jede Richtung ein Ford-40-PS-Benzinmotor, der auf eine Achse wirkte - jeweils der vordere arbeitete, der hintere war abgeschaltet. Der Aufbau war speziell für die Erfordernisse auf Schienen konstruiert - also kein adaptierter Straßenbus. 1932 war die Kleinbahn Lüneburg-Soltau die erste glückliche Besitzerin des neuen Triebwagens Typ Hannover.
Der Typ Hannover entwickelte sich schnell zum Verkaufserfolg. Bis 1941 wurden 58 Wismar-Busse geliefert. Fünf Grundtypen ( A - E ) wurden angeboten. Von 3,5 Meter bis 6 Meter Achsstand, 10 bis 12 Meter Wagenkastenlänge, 2,05 bis 2,90 Meter breit und Spurweiten von 750, 1000 und 1435 mm.  Kein Fahrzeug war einem anderen gleich - zu individuell waren die Wünsche der Bahngesellschaften.

 

Der Sylter T 22 wurde 1937 fabrikneu als Typ Hannover E  an die Fliegerhorstkommandantur Hörnum auf Sylt geliefert. Abgesehen von einem Unfall überstand der Triebwagen die Kriegszeit nahezu unbeschadet. Neue Eigentümerin wurde bei Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 die Bundesvermögenswaltung, die das Fahrzeug für DM 2.500 umgehend an die neue Sylter Verkehrsgesellschaft verkaufte.
Nach Instandsetzung und Neulackierung fuhr der Wismar-Bus nun als T 22 über die Insel. Bis zur Betriebseinstellung am 31.12.1970 hat er noch einige kleine Umbauten und Umlackierungen über sich ergehen lassen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sylt-Fahrzeugen war der T 22 stets werbefrei.
Heute, gut 80 Jahre später sind in ganz Deutschland noch immer eine Hand voll Schweineschnäuzchen als Museumsfahrzeuge unterwegs.

 

 

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