|
Die Mittelbadischen Eisenbahnen AG. bestellten ab 1934 für ihr umfangreiches Meterspurnetz. 8 zweiachsige Triebwagen, um auch in verkehrsschwächeren Zeiten rationell fahren zu können.
T 1 – T 3 wurden noch 1934 geliefert. Ab T 4 vergrößerte sich lediglich der Achsstand von 4500 auf 5000 mm. Die von Orenstein & Koppel in Zusammenarbeit mit Gotha gelieferten Triebwagen bewährten sich ausgezeichnet. Sie waren ausgesprochen wartungsarm, sehr wendig und leicht zu handhaben. Die Fahrzeuge verfügten über einen Daimler-Benz Motor mit 65 PS. 60 Personen fanden Platz auf 24 Sitz-, 8 Klapp- und 28 Stehplätzen.
Wegen der schwierigen Versorgungslage während des 2. Weltkrieges wurden mehrere Fahrzeuge auf den Betrieb mit Holzgas umgestellt. Dazu wurde an der Front auf einer extra angebauten Pufferbohle die Holzgasaufbereitungsanlage System Imbert montiert. Soweit bekannt waren damit der T 5, 6, 4 und 7 ausgerüstet. Die letzte Anlage wurde 1954 aus dem T 7 entfernt und das Fahrzeug wieder auf normalen Dieselbetrieb umgestellt.
|