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Bauanleitungen und Ersatzteile

 

 

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Für die Meterspurstrecken der Bundesbahn in der Pfalz wurden Anfang der fünfziger Jahre neue, leistungsfähige Lokomotiven benötigt, die die alten noch aus der Zeit der Jahrhundertwende stammenden Dampfloks ablösen sollten.
 


Erforderlich waren Loks robuster Bauart mit guter Streckensicht, geringer Achslast und möglichst niedrigen Unterhaltskosten. Die Bundesbahn entschied sich zugunsten des Entwurfs der Firma Jung und ließ drei Loks in Meterspur der Baureihe V 29 bauen. Die Loks leisteten 2x 145 PS und waren für 40 km/h zugelassen, Achsfolge B’B’ dh. Prinzipiell handelt es sich bei dieser Konstruktion um zwei zusammengekoppelte Köf II und einem mittig gelenkig aufgesetztem Führerhaus.
Nach Einstellung der Pfalzstrecken wurden alle 3 Loks auf die DB-Walhalla-Bahn nach Regensburg versetzt. Bis Ende 1968 wurden sie hier eingesetzt, dann wurden V 29 951 und V 29 953 nach Auflassung auch der Walhalla-Bahn verschrottet.

Die V 29 952 gelangte zur württembergischen Meterspurstrecke Nagold-Altensteig. 1969 war auch diese Bahn am Ende.
1970 gelangte die letzte V 29 an die Mittelbadische Eisenbahnen; später SWEG. Hier wurde sie umgezeichnet und als V 29-01 im Rollwagenverkehr bis zum Ende des Schmalspurbetriebs 1981 eingesetzt.

Die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte erwarb die Lok und stellte sie in Viernheim aus. Am 15. März 1997 wurde die nicht betriebsfähige Lok an den Deutschen Eisenbahn-Verein in Bruchhausen-Vilsen übergeben. Zur Restaurierung wurde die Lok in die Blankenburger Werkstätte überführt. Am 9. Juni 2001 kehrte sie wieder zurück in das Niedersächsische Kleinbahnmuseum. Seit 1. Mai 2002 steht die Lok als DEV V 29 wieder im Betrieb und  verkehrt seitdem auf der Museumsbahnstrecke des DEV.

V 29-01 auf der Krebsbachbrücke in Schwarzach

 

 

 

 

 

 

Die Gelenkbauweise (Krokodil) ist auch im Modell nachgebildet.
Modell in Weißmetall- und Messingbauweise in hochdetaillierter Nachbildung mit Inneneinrichtung.
Fahrwerk lauffähig vormontiert.
Motor mit Schwungscheibe, Antrieb auf alle 4 Achsen, Höchstgeschwindigkeit (umgerechnet) ca. 50 km/h
Stromabnahme von allen Achsen
Der Einbau eines Digitaldecoders ist ohne Umbauten möglich
Länge über Puffer 106 mm, Breite 30 mm, Gewicht 220 gr
Funktionsfähige Originalkupplungen und Schmalspurkuppelhaken liegen dem Modell bei
Kleinster befahrbarer Radius: HOe/HOm 280 mm
Der Bausatz enthält die Beschriftung für alle Varianten. Zurüstteile nicht erforderlich.
Montage wahlweise in Kleb- oder Löttechnik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typ

Lackierung

 

Bausatz

Fertigmodell

Diesellokomotive V 29 951 - 953

 

 

HOe

HOm

HOe

HOm

Deutsche Bundesbahn

rot  RAL 3004

 

1080/09

1080/12

1080/29

1080/22

Mittelbadische Eisenbahngesellschaft

rot  RAL 3003

 

1080/09

1080/12

1082/29

1082/22

SWEG - MEG

chromgelb

 

1080/09

1080/12

1083/29

1083/22

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rücklichter? Was sind das?

...und danach

 

 

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