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ab EURO 289

 

Modell in Weißmetall- und Messingbauweise in hochdetaillierter Nachbildung mit Inneneinrichtung.
Motor mit Schwungscheibe,  Höchstgeschwindigkeit (umgerechnet) ca. 65 km/h
Stromabnahme von allen 4 Achsen
Inneneinrichtung und freier Fensterdurchblick.
Der Einbau eines Digitaldecoders ist ohne Umbauten möglich
Länge über Puffer 161 mm, Breite 30 mm, Gewicht 370 gr
Funktionsfähige Originalkupplungen und Schmalspurkuppelhaken liegen dem Modell bei
Kleinster befahrbarer Radius: HOe 320 mm, HOm 360 mm, HO 390 mm
freier Fensterdurchblick
Der Bausätze enthalten jeweils die Beschriftung für die angegebenen Varianten.
Montage wahlweise in Kleb- oder Löttechnik.

 

Diesetriebwagen T 151 Verden-Walsroder-Eisenbahn, DWK IVs 38

 

Dieseltriebwagen T 151 Verden-Walsroder-Eisenbahn, DWK IVs 38

 

Dieseltriebwagen T 210 Köln-Bonner-Eisenbahn, DWK  IVs 28

Dieseltriebwagen T 210 Köln-Bonner-Eisenbahn, DWK  IVs 28

 

Dieseltriebwagen T 210 Köln-Bonner-Eisenbahn, DWK  IVs 28

 

Sauggastriebwagen T 16 Kehdinger Kreisbahn, DWK IVs 28

 

Sauggastriebwagen T 16 Kehdinger Kreisbahn, DWK IVs 28

 

Dieseltriebwagen T 2 Mindener Kreisbahn, DWK  IVs 27

 

Dieseltriebwagen T 2 Mindener Kreisbahn, DWK  IVs 27

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EURO

 

1050/16

HO=

T 151 Verden-Walsroder-Eisenbahn, DWK IVs 38,
1435 mm Spurweite

Bausatz

 

300

1050/26

HO=

T 151 Verden-Walsroder-Eisenbahn, DWK IVs 38,
1435 mm Spurweite

Fertigmodell

beige/
karminrot

 830

1050/19

HO = **

w.o. jedoch System Märklin© **

Bausatz

 

 340

1050/36

HO = **

w.o. jedoch System Märklin© **
 

Fertigmodell

beige/
karminrot

 880

 

 

** Modell ist ausgerüstet mit Schleifer, aber ohne Decoder und/oder Relais

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HOe

HOm

 

 

 

 

 

1054/09

1054/19

T 210 Köln-Bonner-Eisenbahn, DWK  IVs 28,
1000 mm Spurweite

Bausatz

 

289

1054/29

1054/22

T 210 Köln-Bonner-Eisenbahn, DWK  IVs 28,
1000 mm Spurweite

Fertigmodell

beige/
karminrot

 789

 

 

 

 

 

 

 

1055/09

1055/12

T 16 Kehdinger Kreisbahn, DWK IVs 28,
1000 mm Spurweite

Bausatz

 

289

1055/29

1055/22

T 16 Kehdinger Kreisbahn, DWK IVs 28,
1000 mm Spurweite

Fertigmodell

tannengrün

789

1056/09

1056/12

T 2 Mindener Kreisbahn, DWK  IVs 27,
1000 mm Spurweite

Bausatz

 

289

1056/29

1056/22

T 2 Mindener Kreisbahn, DWK  IVs 27,
1000 mm Spurweite

Fertigmodell

beige/
rubinrot

789

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Modelle der SPITZMAUS  DWK Typ IVs:
MFWE T II bzw. Deutsche Reichsbahn Gesellschaft 749
Haderslev Amts Jernbaner (HAJ) M65 - M73

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Limitierte Modellreihe

 

 

 

T 151 der Verden-Walsroder Eisenbahn am 6. August 1965 im Bw Verden-Süd - als letzte Spitzmaus noch bis weit in die Sechziger Jahre im Dienst.        Foto: Dr. R. Löttgers

 

Dieseltriebwagen T 151 Verden-Walsroder-Eisenbahn, DWK IVs 38

Mit der Triebwagenreihe vom Typ IVs -Spitzmaus- hatten die Deutschen Werke Kiel (DWK) viel Erfolg. DWK bezeichnen diese vierachsigen und fünffenstrigen Spitzmäuse als Typ IVs. Das ‚s‘ steht für die spitze Form.
Wenn auch damals zu Beginn der Zwanziger Jahre noch vieles in den Kinderschuhen steckte und viele Rückschläge eingesteckt werden mußten, 33 Spitzmäuse -für damalige Verhältnisse eine bemerkenswerte Zahl- insgesamt umfaßt die Lieferliste der DWK. Exportiert wurde nach Dänemark, Niederlande, Belgien, Schweden und Norwegen. Die letzte Spitzmaus (DWK Nr. 38) schied erst 1969 bei der Verden-Walsroder Eisenbahn aus.
Dieser Triebwagen war 1923 gebaut worden und über die Stationen Neumarkter Kleinbahn, Königswusterhausen-Mittenwalde-Töpchiner Kleinbahn, Kleinbahn Bomlitz-Cordingen zur Verden-Walsroder Eisenbahn gelangt. 1949 erwirbt die VWE die Spitzmaus 38 zum Preis von DM 16.000. Der Triebwagen ist täglich auf der Strecke Verden – Stemmen im Einsatz. 1951 ersetzt ein Deutz-Dieselmotor und etwas später ein Mylius-Getriebe die alte DWK-Ausrüstung. Anfangs als VWE T 3 bezeichnet, verleiht das Niedersächsische Landeseisenbahnamt der Spitzmaus die Nr. T 151. 1968 wird noch einmal umgezeichnet zum T 12.
Nach 46 Dienstjahren folgten dann 1969 Ausmusterung und Verschrottung. Bedauerlich, denn wenigstens eine Spitzmaus wäre es wert gewesen, erhalten zu bleiben.

 

Sauggastriebwagen T 16 Kehdinger Kreisbahn, DWK IVs 28

Der T 16 der Kehdinger Kreisbahn ist ein Spitzmaus-Typ IVs der Deutschen Werke Kiel, allerdings ohne obere Lüfterklappen in den Fenstern. In seinem Inneren birgt dieses Fahrzeug aber als Besonderheit einen Sauggasgenerator, der in einem abgetrennten Abteil in der Mitte des Fahrgastraumes untergebracht war. Das eigentlich hier angebrachte Fenster wurde durch 2 von außen zugängliche Drehtüren ersetzt.
Der serienmäßig installierte Benzolmotor konnte also wahlweise mit Gas, das aus Kohle im Sauggasgenerator gewonnen wurde, oder mit Benzol betrieben werden. Die Leistung bei Gasbetrieb lag etwa bei 60 PS, mithin deutlich weniger gegenüber den 90 PS bei Benzolbetrieb. Das Benzol hatte nicht immer die erforderliche Reinheit, so daß sich leicht Betriebsstörungen einstellten, die unberechtigterweise auf den Hersteller zurückfielen. So bot sich die Kohlevergasung im Sauggaskessel als Alternative an.
Die geringere Leistung und die aufwendigere Bedienung brachten jedoch nicht den erwarteten Erfolg. Rückläufige Fahrgastzahlen bei der Kehdinger Kreisbahn führten bereits 1926 zum Verkauf des Triebwagens an die Köln-Bonner Eisenbahn.

 

Dieseltriebwagen T 210 Köln-Bonner-Eisenbahn, DWK  IVs 28

Für ihre Vorgebirgsbahn nahmen die Köln-Bonner Eisenbahnen die Gelegenheit wahr, die erst 3 Jahre alte Spitzmaus DWK Typ IVs Nr. 28 günstig von der Kehdinger Kreisbahn zu erwerben. Die Sauggasanlage, mit der das Fahrzeug in Kehdingen betrieben wurde, wird noch vor dem ersten Einsatz entfernt und der Innenraum mit neuer Bestuhlung versehen. Die Außentüren für den Sauggasgenerator werden durch  ein normales Fenster ersetzt. Der Triebwagen verkehrt als T 210 in einem eigenen Umlauf zwischen Bonn und Bornheim.
Ab 1934 werden die Meterspurstrecken der KBE auf Normalspur umgebaut. Der T 210 wird ebenfalls auf Normalspur umgebaut und als Arbeitswagen Nr. 150 eingesetzt. Noch vor dem 2. Weltkrieg erhält der Triebwagen einen neuen Dieselmotor. In den Fünfziger Jahren wird ein Wagenende aufgeschnitten und eine offene Plattform montiert. 1959 verwertet ein Schrotthändler die Reste.

 

Dieseltriebwagen T 2 Mindener Kreisbahn, DWK  IVs 27

1923 erwirbt die reichseigene Armierungsbahn Mainz-Finthen - Wackernheim 2 Triebwagen Typ IVs, DWK-Nr. 27+29. Große Schriftzüge auf den Fahrzeugseiten weisen die Fahrzeuge als DEUTSCHES REICH 1 und DEUTSCHES REICH 2 aus.
1927 werden beide Triebwagen, die viel Reparaturaufwand erforderten, an die Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft verkauft und im Schwarzwald auf der Linie Zell – Todtnau als T 7 und T 8 eingesetzt. Auch hier häufen sich Ausfälle und Unfälle.
1930 wird Wagen 29 nach Lettland und 1934 Wagen 27 an die Mindener Kreisbahn verkauft.
Die MKB baut den jetzt T 2 genannten Wagen mehrfach erfolgreich um. Im regelmäßigem Dienst beträgt die Laufleistung nahezu 50.000 km pro Jahr. Nach Beendigung des Schmalspurbetriebes im Minden erwirbt die Kreisbahn Emden-Pewsum-Greetsiel den T 2. In Emden werden die Maschinenanlage entfernt und die spitzen Fronten abgeschnitten. Als Personenwagen VB 563 wird die Spitzmaus bis zum Ende der EPG im Jahre 1963 eingesetzt und anschließend verschrottet.

 

 

 

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